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Vom Kundengespräch zum LinkedIn Post in 10 Minuten

Wie ein Tool die bei schneller Content-Erstellung helfen kann.
29. März 2026 durch
Vom Kundengespräch zum LinkedIn Post in 10 Minuten
Simple Hanse, Kevin Aniol

Es war ein ganz normaler Dienstagvormittag. Ein Kundengespräch, 45 Minuten, technisch intensiv. Danach das übliche Gefühl: das war ein gutes Gespräch. Der Kunde hat verstanden, was wir machen. Aber sonst? Nichts. Das Gespräch verschwindet in der Ablage.

Dabei steckt in genau diesem Gespräch das Material für drei LinkedIn Posts, einen Blogartikel und eine FAQ Seite. Du musst nur lernen, es zu sehen.

In diesem Artikel zeige ich dir den konkreten Ablauf: Von einem echten Kundengespräch bis zum fertigen LinkedIn Post, in unter zehn Minuten.

Warum Kundengespräche die beste Content-Quelle sind

Als technischer Berater oder Ingenieur im Hanseraum kämpfst du täglich mit demselben Problem: Du weißt genau was du kannst, aber du weißt nicht wie du darüber schreiben sollst. Der leere Bildschirm am Montagmorgen, die Frage 'worüber soll ich heute posten?' — das kennst du.

Die Antwort liegt nicht in irgendwelchen Content Ideen Listen. Sie liegt in deinen eigenen Gesprächen. Dein Kunde hat ein Problem formuliert. Du hast eine Lösung erklärt. Er hat gesagt 'ach so, das ist ja viel einfacher als ich dachte.' Genau dieser Moment ist dein Content.

Der Trick ist, ihn festzuhalten bevor er verschwindet.

Schritt 1: Das Gespräch kurz dokumentieren

Du brauchst kein aufwändiges Protokoll. Direkt nach dem Gespräch — im Auto, im Zug zurück nach Lübeck, oder an deinem Schreibtisch — nimmst du dein Handy und beantwortest drei Fragen:

  • Was war das größte Problem, das der Kunde hatte?
  • Was hat ihn überrascht an meiner Lösung?
  • Welchen Satz hat er gesagt der zeigt, dass er es verstanden hat?

Das sind vier bis sechs Sätze. Nicht mehr. Schreib sie in die Notizen App oder sprich sie als Sprachnotiz auf — egal wie, Hauptsache du hältst sie fest.

Schritt 2: Die Rohnotiz in ChatGPT geben

Jetzt öffnest du ChatGPT und gibst deinen Rohtext rein. Der Prompt ist simpel:

'Ich bin technischer Berater in Lübeck. Hier sind meine Notizen aus einem Kundengespräch: [deine vier Sätze]. Schreib daraus einen LinkedIn Post der zeigt, was ich mache, in einer direkten, menschlichen Sprache ohne Marketing Phrasen. Nicht länger als 150 Wörter.'

Was du zurückbekommst, ist ein Rohling. Kein fertiger Post, aber eine Struktur die du in fünf Minuten in deine eigene Sprache übersetzen kannst.

Schritt 3: Den Rohling anpassen

Das ist der wichtigste Schritt und der den die meisten überspringen. Der KI Output klingt nach KI: glatt, generisch, ohne Ecken. Deine Aufgabe ist es, ihn menschlich zu machen.

Konkret: Ersetze allgemeine Formulierungen durch konkrete Details aus deiner Arbeit. Wenn ChatGPT schreibt ‚effiziente Lösung‘ — schreib was die Lösung wirklich war. Wenn es schreibt 'der Kunde war zufrieden' — schreib was er tatsächlich gesagt hat.

Das dauert fünf Minuten. Danach klingt der Post nach dir, weil er aus deiner Arbeit kommt.

Schritt 4: Bild hinzufügen und posten

Ein einfaches Bild in ChatGPT erzeugen lassen (oder durch eines was du bei Canva erstellst hast) dein Logo, ein Bild aus dem Arbeitsalltag, oder einfach ein farbiger Hintergrund mit einem Kernsatz. Dann hast du in drei Minuten etwas, was du nutzen kannst.

Der gesamte Prozess von der Notiz bis zum Post: unter zehn Minuten. Und das Material dafür hattest du sowieso schon. Es steckte nur in einem Gespräch, das sonst in der Ablage verschwunden wäre.

Ein konkretes Beispiel aus dem Hanseraum könnte so aussehen

Ein Maschinenbauingenieur aus Lübeck, erstellt nach diesem Ablauf seinen ersten LinkedIn Post. Der Post beschrieb ein häufiges Missverständnis bei der Inbetriebnahme von Steuerungssystemen. Ein Thema das er wöchentlich in Kundengesprächen erklärt und das viele seiner LinkedIn-Kontakte kennen.

Die Reaktion: Drei Anfragen von Unternehmen aus Schleswig-Holstein innerhalb einer Woche. Nicht weil er Werbung gemacht hat, sondern weil er gezeigt hat, dass er das Problem kennt.

Das ist der Unterschied zwischen sichtbar und unsichtbar. Nicht Talent. Nicht Budget. Nur die Bereitschaft, das was du sowieso tust auch zu dokumentieren.

Fazit

Du brauchst keine Content-Agentur. Du brauchst keine stundenlange Vorbereitung. Du brauchst nur einen klaren Ablauf der in deinen Alltag passt und den Mut, den ersten Post zu veröffentlichen.

Wenn du wissen willst, wie du diesen Ablauf für dein Unternehmen im Hanseraum konkret aufbaust, buch dir ein kostenloses Erstgespräch.


Fragen? Schreib mir direkt unter diesem Beitrag in dem Kontaktformular oder auf LinkedIn und lass uns in den Austausch kommen. 

Vom Kundengespräch zum LinkedIn Post in 10 Minuten
Simple Hanse, Kevin Aniol 29. März 2026
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